Astrologie und Partnerschaft: „Die Beziehungskiste“
Auch im Bereich der Partnerschaft kann die Astrologie sinnvoll beratend zur Seite stehen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich hier um Freunde, Geschäftspartner oder Eheleute handelt. Wo herrscht Ähnlichkeit, Verträglichkeit? Wo treten Gegensätze auf, die zu Konflikten, Trennungen führen können? Lösungsmöglichkeit hierzu bietet die astrologische Partnerschaftsanalyse. Nicht ohne Grund haben berühmte Psychologen und Psychoanalytiker wie Stephen Arroyo, Dane Rudhyar, Carl Gustav Jung der Astrologie einen sehr hohen Stellenwert eingeräumt. C. G. Jung sagte unter anderem, dass er viel durch die Psychoanalyse gelernt hat, das meiste jedoch durch die Astrologie.
In einer statistischen Untersuchung über astrologische Hinweise auf die Harmonie zwischen Ehepartnern konnte die Psychologin und Astrologin Leslie Morrish nachweisen, dass eine deutliche Beziehung zwischen harmonischen Paaren und einem Überwiegen von 120 und 60 Grad-Aspekten (gute Aspekte) zwischen den Planeten beider Horoskope bestand.
Ebenso berichtet Morrish über eine entsprechende Beziehung zwischen disharmonischen Paaren und dem Überwiegen von 180 und 90 Grad Aspekten (Spannungsaspekte) zwischen den Planeten der beiden Horoskope, Winkelbeziehungen, die nach der Tradition am meisten Spannungen und Missklang erzeugen. Außerdem fand man, dass der Mars eine herausragende Position in diesen Horoskopen hatte und konnte damit die astrologische Annahme bestätigen, dass Mars (in der Antike der Gott des Krieges) Streit, Konflikt und Auseinandersetzungen hervorbringt bzw. ihnen entspricht.
In den USA wird die Partnerschaftsanalyse auch dazu benutzt, Menschen zu einem leistungsfähigen Arbeitsteam zusammenzufassen, die besonders gut harmonieren. Auf diese Weise können nachweislich das Betriebsklima und die Produktivität erheblich gesteigert werden. Diverse europäische Firmen arbeiten inzwischen auch schon nach diesem Muster. Auch bei einigen deutschen Großunternehmen werden bei der Besetzung qualifizierter Positionen astrologische Auswertungen berücksichtigt.
Der gesellschaftliche Aspekt einer Partneranalyse
Heute wird nach letzten Statistiken des Bundesamtes von 2009 mehr als jede dritte Ehe geschieden – die Scheidungsquote liegt bei ca. 39 %. Im ländlichen Bereich etwas weniger im Großstadtbereich fast jede zweite Ehe.
Die Probleme, die damit zusammenhängen sind wohl bekannt. Neuorientierung, finanzielle Probleme, besonders nach Eigentumserwerb, Kinder werden von dem Elternpaar getrennt. Unterhaltszahlungen usw.
Wäre es da nicht sinnvoll, über den „Verliebtheitsaspekt“ einer Partnerschaft hinaus, die Verträglichkeit auf Dauer auszuloten, um dieses Dilemma zu reduzieren? Denken Sie doch nur, wenn Sie verheiratet sind oder es waren, mit welchen tollen Erwartungen beide Partner die Ehe eingegangen sind, Kinder bekommen – und dann kommt in vielen Fällen der tiefe Fall – Tendenz steigend (so die Statistiken).
Wie läuft so eine Partnerschaftsanalyse ab?
- Zuerst wird der erfahrene Astrologe jedes Geburtshoroskop auf partnerschaftliche Verträglichkeit prüfen. Wo liegen bei beiden Partnern die Entwicklungsaufgaben im Sinne von Karma (siehe Karmabericht)?
- Wo steht jeder Partner JETZT im Moment bei der Ratsuche in seinem Lebensplan? Ist eine feste Beziehung angesagt, jetzt im Moment, oder gibt es augenblicklich andere bedeutendere Entwicklungsschritte? Diese Auswertung mit dem Geburtshoroskop und dem Zeitvergleich nennt man Synastry. Hier werden in das Geburtshoroskop die augenblicklichen Zeitaspekte hereingenommen.
- Jetzt wird es besonders spannend, denn jetzt erfolgt ein direkter Vergleich beider Partner, indem in das Geburtshoroskop des Fragenden die Daten des Partners eingefügt werden. So kann der Astrologe erkennen, wie die Schwingungen beider Partner miteinander harmonisieren. Steht z.B. Mars – Mars im Quadrat (Spannung), dann herrscht eine dauerhafte, heftige Auseinandersetzung. Wie stehen die beiden Sonnen zueinander? Wie kann sich jeder in seiner Persönlichkeit entfalten. Wie stehen die Monde zueinander? Dieses sagt viel über die Gefühlswelt aus. Wie stehen die beiden Merkur-Positionen zueinander? Also wie läuft die Kommunikation untereinander. Und so weiter… Eine Verträglichkeit ist gegeben, wenn 70 % der Aspekte wohlwollende sind und maximal 30 % ein wenig spannungsgeladen (kommt auch noch auf die jeweiligen Planeten an). Wenn es allerdings genau umgedreht ist, dann herrscht „Dauerspannung“ – und wer möchte ständig unter Spannung stehen? Kommen im letzteren Fall, dann noch eigene zeitliche Spannungen im Laufe der Entwicklung dazu (siehe unten), dann rappelt es wirklich und das kann dann der Auslöser für eine Trennung sein.
- Im Sinne des Berichtes „Terminwahl“ wäre es dann noch interessant, einen möglichst spannungsfreien Hochzeitstermin (Standesamtstermin) auszuloten, denn dieser Zeitpunkt ist die „Geburt“ des gemeinsamen Eheweges. Herrschen dort massive Spannungen, kann das beste Strahlen in den Liebesaugen bald verblassen. Herrscht dort Friede-Freude-Eierkuchen, dann ist der nächste längere Zeitraum erst einmal mit guten Schwingungen ausgestattet, die der Ehe Rückhalt, Liebe und Verständnis entgegenbringen.
Das wäre es eigentlich, wenn wir nicht unsere Lebensaufgaben mit in dieses irdische Dasein mitgebracht bekommen hätten, die wir uns selber ausgesucht haben (siehe Karmabericht). Denn niemand hier auf der Kugel, die sich Erde nennt, ist ohne Probleme, die ich aber Lebensaufgaben nenne.
Wir neigen bei unseren eigenen (!) Spannungsphasen gerne dazu, den Partner dafür verantwortlich zu machen, indem wir uns von unseren eigenen Spannungen lossagen. Ich meine nach ca. 22 Jahren aktiver Beratung behaupten zu können, dass mindestens ein Drittel der Scheidungen in diesen Bereich fallen.
Der geschulte Astrologe kann im Sinne des Zeitvergleichs (Synastry) feststellen, wo jeder Partner in seiner Entwicklung steht, wenn es anfängt im negativen Sinne zu „knistern“. Das angenehme „Knistern“ hatten wir ja beim Kennenlernen, wenn die Hormone verrückt spielen.
Er kann sagen, wann es angefangen hat zu „Brodeln“, wann die Hitze am größten ist und wann die Spannung des einzelnen Partners wieder vorbei ist!! Das halte ich für ganz wichtig, denn damit habe ich schon diverse Ehen retten können, indem die Partner etwas auf Distanz gegangen sind, den Scheidungsanwalt nicht besucht haben und dann nicht nur wieder Freunde, sondern Liebende wurden. Und das dann ohne den Scheidungsstress mit oben beschriebenen Konsequenzen.
Die Atlantis-Astrologengemeinschaft kann Ihnen hier auf Wunsch ggf. dienlich sein und im obigen Sinne die Situation erläutern. Entscheiden müssen oder dürfen natürlich nur Sie alleine, denn wir sind nur Ratgeber und Informanten.
Wir können Ihnen hier nur einen kleinen Aspekt der Partnerschaftsastrologie darstellen. Wer Interesse hat, dem nennen wir gerne darüber auch für Laien verständliche Literatur.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine bestmögliche Partnerschaft.
Rudi Kaufmann












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