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Astrologische Zeitqualität: Saturn im Zeichen Waage

[28. Okt 2009 | 10,373 Views]

Gültigkeit von 30.10.2009 bis 07.04.2010 und von 22.07.2010 bis 05.10.2012

© Olga Orehkova-Sokolova - Fotolia.comDie Astrologie rechnet und „denkt“ immer auch in Zyklen. Alle Aspektverbindungen sind durch die Planetenläufe wiederkehrend. Sie ermöglichen uns in der Rückschau einen Einblick in die Zukunft.

Saturn ist so ein Planet, der dies gut widerspiegelt, da seine Umlaufbahn um die Sonne – sein Zyklus –  zwischen 28 und 30 Jahren liegt – eine für uns Menschen leicht überschaubare Zeit. Und so durchläuft Saturn nun wieder jene Bereiche im Horoskop, die er in der Zeit von September 1980 bis November 1982 (sowie Mai 1983 bis August desselben Jahres bedingt durch die „Rückläufigkeit“) durchlief.

Saturn

In der traditionellen Astrologie ist der Planet Saturn häufig ein Übeltäter. Seine Qualitäten -  Selbstbeherrschung, Takt, Sparsamkeit und Vorsicht – finden nicht immer großen Anklang. Aber Saturn steht nicht nur für harte Arbeit und Beschränkungen, sondern wird auch mit Weisheit und Selbsterkenntnis in Verbindung gebracht. Er führt zu innerer Freiheit – auch wenn der Weg dorthin steinig ist.

Saturn zeigt uns Lebenssituationen auf, die wir nicht verändern können. Wir lernen durch ihn Grenzen kennen. Diese Erfahrung ist für unseren persönlichen Entwicklungsprozess notwenig und führt uns meist – und dies ist die eigentliche Aufgabe Saturns – zu einem Richtungswechsel.

Mit dem Lauf von Saturn durch den Tierkreis, können wir erkennen an welcher Stelle dieser Richtungswechsel stattfinden soll. Und da nun Saturn in das Zeichen Waage wandert, wird sich unser Augenmerk auf die Qualitäten des Zeichens „Waage“ richten.

Saturn in der Waage – Das Ausgleichen von Gegensätzen

Mit Saturn in der Waage ist die Erkenntnis verbunden, dass Zusammenarbeit zwischen Menschen und Nationen notwendig ist, um irgendetwas von Wert zu erreichen. Dies lässt sich aber nur dann verwirklichen, wenn sich alle, die an einem Projekt beteiligt sind, gerecht und fair behandelt fühlen. Und diese Gerechtigkeit wiederum setzt gegenseitig akzeptierte Verhaltensregeln und Verpflichtungen voraus.

Saturn in der Waage steht für sozialen Spürsinn und soziale Verantwortung; für die Fähigkeit mit anderen zusammen zuarbeiten; für Einfühlungsvermögen, Taktgefühl, Verlässlichkeit und gutes Organisationstalent.

Saturn in der Waage kann Ungerechtigkeit und mangelnden Ausgleich nicht gut ertragen. Er fördert und fordert im Zeichen Waage Fairness und Rücksicht, überlegtes Gehen eines Mittelweges.

Die Gefahr, die die Kombination von Saturn und Waage in sich birgt ist die, dass wir aus Angst vor Nähe, Verletzungen oder Zurückweisungen alte Muster wiederholen. Das saturnische Gefühl des Mangels, gepaart mit dem Misstrauen gegenüber anderen oder aber auch durch eine ausgeprägte Harmoniesucht, können leicht dazuführen, wirkliche Beziehungen zu vermeiden und immer einen Augenblick zu spät zu kommen. Die Schwierigkeit sich zu entscheiden – eine typische „Waage-Krankheit“ –  eine stetige Unentschlossenheit kann zu emotionaler Unerreichbarkeit führen.

Der Mensch wird zum Ich durch ein Du

Saturn in Waage fordert uns auf, ausgleichende Gerechtigkeit herzustellen, im Umgang mit anderen Menschen Respekt und Rücksichtnahme zu leben sowie faire Kompromisse zu suchen. Venus, der Herrscherplanet der Waage, die Göttin der Liebe und der Schönheit wird unseren Weg begleiten.

Anmerkung:
In den Artikeln zur astrologischen Zeitqualität werden aktuelle Planetenkonstellationen vorgestellt. Die Deutung dieser Konstellationen kann uns unterstützen, die aktuelle Zeit besser zu begreifen und die sich bietenden Aspekte zu nutzen. Sie haben aber keine direkte Verbindung zu den persönlichen, individuellen Horoskopdeutungen und Prognosen.

Jutta Briegel
www.jutta-briegel.de

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1 Kommentar »

  • Petra Kühne schrieb:

    Ich begrüße die ausgewogene Art, wie der Einfluss des Saturn in der Waage beschrieben wird. Es werden die Herausforderungen benannt, aber auch die Chancen, so dass man sich ermutigt fühlt, die Hürden zu meistern, die sich aus der Konstellation ergeben.

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