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Der Druidenhain bei Wohlmannsgesees in der Fränkischen Schweiz

[18. Aug 2009 | 14,649 Views]

Bäume wachsen auf den mossbedeckten FelsenEin ganz besonderer Kraftort ist bei der kleinen Gemeinde Wohlmannsgesees unweit von Forchheim in der Fränkischen Schweiz zu finden. Die Bezeichnung “fränkisches Stonehenge” mag beim Anblick der von Moss überwachsenen Felsen etwas übertrieben klingen, aber der Druidenhain hat tatsächlich etwas unerklärliches, ganz besonderes an sich.

Das Felsenlabyrinth des Druidenhains von der SeiteZwar ist der Druidenhain mit dem Auto ganz bequem über Wohlmannsgesees zu erreichen, wir haben uns jedoch für eine kleine Wanderung durch die wildromatische und atemberaubende Natur der Fränkischen Schweiz entschieden, um so einem besonderen Ort auch den nötigen Respekt zu erweisen. (Eine schöne Tour von Muggendorf aus, finden Sie z.B. hier: http://fraenkische-schweiz.bayern-online.de)

Der Weg zum Druidenhain...Durch die traumhafte Natur bereits in einer guten Schwingung erreichten wir schließlich den Druidenhain von nord-östlicher Richtung. Auch wenn sich auf den ersten Blick “nur ein Haufen Steine” bot, wurden wir sofort von der besonderen Stimmung und Energie dieses Ortes überwältigt. Man hat irgendwie das Gefühl von tiefem Respekt, spricht automatisch sehr leise und bewegt sich ganz behutsam – eben wie beim Betreten eines heiligen Ortes.

Der Weg ins FelsenlabyrinthIn der Mitte des Hains befindet sich eine Art “Labyrinth” aus verschieden großen, in Nordwest/Südost ausgerichteten Reihen von Dolomitfelsen. Diese Steine wurden der Position nach zur Beobachtung der Sommersonnenwende ausgerichtet. Die verschiedenen Steine hatten wohl auch verschiedene Funktionen und wurden demnach auch mit Visierstein, Taufstein, Winkelstein, Schlüsselstein, etc. Weitere interessante Informationen finden Sie dazu auf der Seite der Uni Erlangen: http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/druidenh.htm

Baum auf FelsenFür mich als Baumliebhaber besonders beeindruckend, ist die Art wie die Bäume ihre Wurzeln um die Felsen schlingen, auf Ihnen wachsen und gedeihen. Teilweise tut man sich wirklich schwer zu unterscheiden, wo nun Wurzeln und wo Fels zu sehen ist. Diese märchenhafte Mischung aus Felsen, Moos und Wurzeln versetzt einen geradezu in das Reich der Feen und Elfen und man kann sich sehr gut vorstellen, was für Wesen hier im Morgennebel oder in der Abenddämmerung tanzen mögen.

Ausläufer der FelsenAuch die unglaubliche Energie des Hains macht unmissverständlich bewusst, an was für einem besonderen Ort man sich befindet. Unser vierbeiniger Begleiter Filou spürte das sehr deutlich, wurde unruhig und wich uns keinen Schritt mehr von der Seite. Aber auch wir fühlten das Kribbeln in Füßen, Beinen und Händen sehr intensiv.  Nach ein wenig Meditation im Zentrum, schien mein Kopf fast zu platzen.

Wurzeln und Moos umhüllen die beeindruckenden FelsblöckeDer Druidenhain ist ein wahrlich bewegender und inspirierender Ort der Kraft, den man nur schwer erklären oder anhand von Bildern verstehen kann. Das Licht, der Wald, die Farben und der Energiefluss lassen sich nur “erleben”. Sollten Sie also einmal in der Nähe von Forchheim/Bamberg sein, sollten Sie unbedingt einen kleinen Abstecher wagen!

Im folgenden noch eine kleine Panorama-Aufnahme vom Zentrum des Hains, direkt vor dem Eingang zum Felsenlabyrinth aufgenommen. Mit der Maus können Sie den Blick links und rechts wenden:

Holger

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6 Kommentare »

  • Rudi schrieb:

    Holger, wirklich tolle fantastische Aufnahmen mit schöner textlicher Beschreibung. Wenn ich “Nordlicht” mal in der Nähe bin, werde ich mir ganz sicher diesen Kraftplatz ansehen und “auftanken”.
    Stonehenge habe ich 1998 erlebt – ist ein bißchen mächtiger, aber dieser Kraftplatz in wesentlich romantischer und anmutiger. Liebe Grüße.

  • Holger schrieb:

    Hihi Rudi, ich werd dir demnächst sooo viele fränkische Kraftplätze um die Ohren hauen, dass du gar nicht mehr anders kannst als Oberfranken einen Besuch abzustatten :0)

  • Anita Ferstl schrieb:

    Lieber Holger!
    Wahr-lich wunder-voll..
    Vielen Dank für diese Bilder und die einfühlsame Beschreibung.
    So bald ich kann mache ich mich auf den Weg nach Muggendorf…
    Herzliche Grüße!

  • Anne schrieb:

    Ich war vor ein paar Tagen auch im Druidenhain. Da es früher Nachmittag und Muttertag war, gab es diverse ganz normale Ausflügler dort, z.B. eine Familie, die auf dem großen Opferstein picknickte!
    Von besonderer Kraft, die von diesem Ort ausging, habe ich nichts gespürt. Vielleicht
    sollte man diesen besonderen Ort bei Vollmond aufsuchen, wie mir geraten wurde?

  • Marga Neeraj Kade schrieb:

    Wunderschöner magischer Ort!
    …und schöne Internetseite – vielen Dank!
    vor allem gefällt mir die Panorama-Ansicht – toll!
    Habe die Internet-Seite auf meinen Blog gestellt ;-).

    http://isis-mysterienschule.blogspot.com/

    Herzlichst
    Marga

  • Kellermaus schrieb:

    Hallo Holger,
    bis heute war mir dieser gemeinisvolle magische Ort unbekannt. Beeindruckende Bilder. Da ich gerne und viel in der Natur unterwegs bin und auch in die Natur lausche und höre und mit Bäumen spreche, kann ich nachempfinden, welche Kraft dieses Fleckchen Erde ausstrahlt. Man muß es nur zu empfinden wissen…

    herzliche Grüße aus dem Havelland von Ingrid (alias Kellermaus)

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