Der Dalai Lama über die “Krise”: Jeder liebt Geld
Ein interessantes Interview, in dem der Dalai Lama das Kind beim Namen nennt, hat das Manager Magazin geführt. So wurde der Dalai Lama zu der “Krise”, also zum aktuellen Zustand der Weltwirtschaft befragt und hat bekräftigt, das man die derzeitige Lage als Signal zum Umdenken sehen soll, Profit hinter das Miteinander zu stellen.
“Die elementaren Ursachen der globalen Probleme liegen in einer übertriebenen Gier, in der Spekulation und der mangelnden Transparenz des Systems. Das sind einige der Gründe. Wir müssen uns wieder auf moralische und ethische Prinzipien besinnen. Wenn wir offen, ehrlich und transparent mit der misslichen ökonomischen Lage umgehen, wird es den Menschen helfen. Es wird sie weniger erschrecken. Die Krise zeigt uns, dass die Fixierung auf materielle Werte unseren Geist und unser Denken einengt.”
Doch ist natürlich auch ihm bewusst, dass es nicht ohne das liebe Geld gehen kann, aber:
“Man braucht Geld, um zu leben, auch ich benötige es. Jeder liebt Geld. Aber neben dem Geld gibt es andere Werte wie den Zusammenhalt der Familie, die innere Zufriedenheit, die Meditation und die Erkenntnis, dass materielle Dinge uns einschränken. Wer diese Werte in seinem Leben als elementar erachtet, fühlt sich von der Krise weniger betroffen. Und selbst wenn jemand seinen Arbeitsplatz verloren hat, findet er bei seiner Familie und bei Freunden Halt.”
Den kompletten Artikel finden Sie unter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635133,00.html












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